Seit Ende Mai 2026 hat Berlin einen neuen Mietspiegel. Und das bedeutet für Mieter:innen in der Regel nichts Gutes. Der Berliner Mieterverein spricht von einem „Ergebnis unzureichend konsequenter Mietregulierung“, die taz titelt: „Der Wahnsinn geht weiter“. In den letzten zwei Jahren ist die mittlere Nettokaltmiete im Berliner Wohnungsbestand um fast sieben Prozent gestiegen.
Deutsche Wohnen, Vonovia, ADLER, Heimstaden und Co haben bereits damit begonnen, eine Welle neuer Mieterhöhungen zu verschicken, die mit dem neuen Mietspiegel begründet werden. Doch es lohnt sich, diese Mieterhöhungen nicht einfach zu akzeptieren, sondern sie sorgfältig zu überprüfen – denn viele dürften, wie schon in der Vergangenheit, fehlerhaft sein.
Das Kiezprojekt und der Berliner Mieterverein haben deshalb die Handreichung „Mieterhöhung nach Mietspiegel – Wie können Mieter:innen reagieren?“ veröffentlicht. Sie erklärt, wie Mieter:innen eine Mieterhöhung überprüfen können, welche Tricks profitorientierte Vermieter häufig anwenden, um den Mietspiegel zu umgehen, und wie man sich gemeinsam mit den Nachbar:innen gegen unzulässige Mieterhöhungen wehren kann.
Zudem haben der Berliner Mieterverein und das Berliner Bündnis gegen Vonovia und Co am 1. Juli gemeinsam die Schulung „Mietspiegel verstehen – Gemeinsam gegen unzulässige Mieterhöhungen“ durchgeführt, an der rund 60 Teilnehmende aus allen Berliner Bezirken teilgenommen haben.
Jetzt herunterladen: „Mieterhöhung nach Mietspiegel – Wie können Mieter:innen reagieren?“

